|

Interview mit Onlinekosten.de
Das Internet ist die heutige Austaschplattform Nummer eins und wird
es höchstwahrscheinlich weiterhin auch bleiben. Wie man reinkommt
ist heute nicht mehr eine Sache von Tagen oder Stunden sondern von
einigen Sekunden. Schnell, sicher oder billig , diese Features entscheidet
allein der Surfer. Doch damit man nicht alleine vor diesen Problemen
oder Schwierigkeiten steht gibt es eine Website, die Ihnen Tips,
Ratschläge, Information und Hilfe hierzu gibt. Und diese Website
ist die folgende, um die es in diesem Interview geht, nämlich
onlinekosten.de. Hier findet man nicht
nur Netzinformation sondern Hardware- , Software- und Mobilfunk-Informationen
und eine große Community, die einem auf fast jede Frage ein
Antwort gibt.
R. F. : Guten Tag Herr Giesecke. Stellen Sie
doch bitte unseren Lesern Ihr Projekt "onlinekosten.de"
und das dazugehörige Ziel vor.
Peter Giesecke : Guten Tag. Die Idee hinter onlinekosten.de
ist, dass man sich auf unseren Seiten rund um das Thema Internetzugänge
informieren kann. Schwerpunkte sind dabei die Themen DSL-Zugänge,
Internet-by-Call und Flatrates.
Wir bieten tagesaktuelle News an sowie Infoseiten mit Hintergrundinformationen.
Die User können in unseren Datenbanken in über 900 Tarifen
ihren optimalen Tarif suchen und sich im Forum mit anderen Usern
austauschen.
Zusätzlich bieten wir noch Informationen zu den Themen Mobilfunk,
Hardware, Software und Verbraucherschutz an.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
R. F. : Sie arbeiten nicht alleine sondern als Unternehmen
an Onlinekosten.de, wie ist es hierzu gekommen, dass Ihr Projekt
ein Unternehmen wurde und wie viele Angestellte unterhalten Sie?
Die Onlinekosten.de GmbH beschäftigt
derzeit rund 15 Mitarbeiter
Peter Giesecke : Onlinekosten.de wurde im November 1998
als privates Projekt von Tobias Marburg gegründet - damals
noch unter der Domain flatrate.de. Die Flatrate von Mobilcom/Tomorrow
(die erste Flatrate in Deutschland überhaupt) war gerade erst
auf den Markt gekommen und wir wollten als User für andere
User darüber berichten.
Nach
dem Scheitern dieser Flatrate entwickelte sich aus flatrate.de sehr
schnell das Internetmagazin onlinekosten.de, das nun im Schwerpunkt
über Internet-by-Call-Angebote berichtete. Im Juli 2000 wurde
das ganze Projekt dann auf professionelle Beine gestellt: Die intergenia
AG übernahm das Internetmagazin und gründete für
onlinekosten.de eine eigene Tochterfirma - die onlinekosten.de GmbH.
Die GmbH beschäftigt derzeit rund 15 Mitarbeiter.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
R. F. : Sie sind heute für viele Leute eine Anlaufstelle
im Internet, wie haben Sie dies geschafft, dass Sie sich bekannt
gemacht haben? Liegt dahinter ein Konzept?
Qualität statt Quantität:
recherchierte Texte, Pressemitteilungen, Tarifdatenbank, Forum und
Hilfe bei Problemen ( Verbraucherschutz )
Peter Giesecke : Nein, ein professionelles Konzept hat es
damals nicht gegeben. Onlinekosten.de wurde seinerzeit als private
Initiative gegründet, ohne die Absicht ein großes Internetmagazin
werden zu wollen. Auch jetzt geben wir keinen einzigen Euro für
Werbung aus. Onlinekosten.de hat mit seinen Inhalten immer für
sich selbst gesprochen.
Wir können nur damit überzeugen, was die User auf onlinekosten.de
finden: gut recherchierte Texte und keine 1:1 veröffentlichten
Pressemitteilungen, eine Tarifdatenbank, auf die man sich verlassen
kann, ein Forum mit vielen kompetenten Usern.
Und eine ganz spezielle Sicht der Dinge: Wir sind nach wie vor
nahe am User dran. Wir schreiben nicht über Wirtschaftsdaten,
sondern ganz konkret über die Probleme, die ein User mit seinem
Internetzugang haben kann. Verbraucherschutz ist uns hierbei ein
ganz wichtiges Anliegen. Mit unserer Hilfe wurde schon manche Betrügerei
aufgedeckt.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
R. F. : Mann muss bedenken, dass onlinekosten.de keinen
kommerziellen Hintergrund hat, deshalb stellt man sich doch die
Frage, wie das Projekt finanziert wird?
Peter Giesecke : Onlinekosten.de ist eine GmbH, die wie
jede andere Firma auch zusehen muss, am Ende des Jahres mehr eingenommen
als ausgegeben zu haben. Es ist aber nicht so, dass mit onlinekosten.de
hohe Gewinne erwirtschaft würden. Jedes Plus auf dem Konto
wird sofort wieder investiert, um unsere Website zu verbessern.
Und die Ideen dafür gehen uns noch lange nicht aus.
Haupteinnahmequelle ist nach wie vor die Werbung, die auf onlinekosten.de
geschaltet wird. Kosten fallen dagegen an allen Ecken und Enden
an.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
R. F. : Durch Ihr breites Angebot an Content und Informationen,
schalten Sie so manchen Konkurrenten aus. Haben Sie Konkurrenten
, die Ihnen so manchen Besucher "klauen" ?
Peter
Giesecke : Das mit der Konkurrenz sehen wir nicht so verbissen.
Schließlich stehen unsere Leser nicht im Kiosk mit drei Euro
in der Hand und können sich nur eine Zeitung kaufen. Die meisten
User lesen zwei oder drei Onlinemagazine parallel. Das soll auch
so bleiben.
Viel eher gibt es in der Redaktion den Ehrgeiz, schneller als andere
Onlinemagazine zu berichten - und es auch besser auf den Punkt zu
bringen. Letztens fragte mich ein Pressesprecher, ob er eine Information,
an die onlinekosten.de gelangt war, dem Kollegen von heise online
weiterreichen dürfte. Dann ist man natürlich stolz, dass
die User zuerst uns informiert hatten.
In der Newsmeldung von heise online war dann aber nur noch die
Rede von einem "Fax, das der Redaktion vorliegt". Es kam
nicht einmal Dankeschön per Mail. Das ist dann natürlich
enttäuschend.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
R. F. : Jedes Konzept wird mit der Zeit alt und bröckelig,
so dass man neue Optionen und Features hinzufügen muss. Deshalb
fragen wir Sie, ob Sie uns etwas von der Zukunft des Projekts onlinekosten.de
verraten könnten.
Peter
Giesecke : Eine Menge Ideen für eine Weiterentwicklung
von onlinekosten.de gibt es sicherlich, doch stecken wir nicht viel
Geld in etwas, das wir groß angekündigt haben, unsere
User hinterher aber völlig kalt lässt. Wir setzen nach
wie vor auf kleine Veränderungen und schauen genau, ob diese
auch angenommen werden.
Klein, fein und nicht zu viel
versprechen, damit der User nicht enttäuscht wird.
Viele Entwicklungen und Erneuerungen sieht der Leser auch erst
auf den zweiten Blick. Derzeit werden zum Beispiel unsere Datenbanken
rundum erneuert.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
R. F. : Für manche Leser, wie auch für mich, wäre
es interessant die Besucherzahlen zu erfahren. Können Sie dazu
ein paar Angaben machen?
Peter Giesecke : Onlinekosten.de hatte im März 2003
4.674.948 PageImpressions bei mehr als 500.000 Visits. Damit ist
onlinekosten.de zweifelsohne eine der größten deutschsprachigen
Seiten zum Thema Onlinekosten/Internetgebühren. In unserem
Forum sind fast genau 50.000 User registriert. Unseren Newsletter
lesen jede Woche mehr als 25.000 Leser.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
R. F. : Wir bedanken uns bei Ihnen für das informative
Gespräch, wünschen Ihnen viel Erfolg und hoffen , dass
wir in der Zukunft weiterhin gut zusammenarbeiten können.
Jetzt die onlinekosten.de
GmbH besuchen.
|