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Interview mit Onlinekosten.de
( geführt von Webmaster R. Fröse mit Peter Giesecke am 24.04.2003 )


Das Internet ist die heutige Austaschplattform Nummer eins und wird es höchstwahrscheinlich weiterhin auch bleiben. Wie man reinkommt ist heute nicht mehr eine Sache von Tagen oder Stunden sondern von einigen Sekunden. Schnell, sicher oder billig , diese Features entscheidet allein der Surfer. Doch damit man nicht alleine vor diesen Problemen oder Schwierigkeiten steht gibt es eine Website, die Ihnen Tips, Ratschläge, Information und Hilfe hierzu gibt. Und diese Website ist die folgende, um die es in diesem Interview geht, nämlich onlinekosten.de. Hier findet man nicht nur Netzinformation sondern Hardware- , Software- und Mobilfunk-Informationen und eine große Community, die einem auf fast jede Frage ein Antwort gibt.

R. F. : Guten Tag Herr Giesecke. Stellen Sie doch bitte unseren Lesern Ihr Projekt "onlinekosten.de" und das dazugehörige Ziel vor.

Peter Giesecke : Guten Tag. Die Idee hinter onlinekosten.de ist, dass man sich auf unseren Seiten rund um das Thema Internetzugänge informieren kann. Schwerpunkte sind dabei die Themen DSL-Zugänge, Internet-by-Call und Flatrates.

Wir bieten tagesaktuelle News an sowie Infoseiten mit Hintergrundinformationen. Die User können in unseren Datenbanken in über 900 Tarifen ihren optimalen Tarif suchen und sich im Forum mit anderen Usern austauschen.

Zusätzlich bieten wir noch Informationen zu den Themen Mobilfunk, Hardware, Software und Verbraucherschutz an.

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R. F. : Sie arbeiten nicht alleine sondern als Unternehmen an Onlinekosten.de, wie ist es hierzu gekommen, dass Ihr Projekt ein Unternehmen wurde und wie viele Angestellte unterhalten Sie?

Die Onlinekosten.de GmbH beschäftigt derzeit rund 15 Mitarbeiter

Peter Giesecke : Onlinekosten.de wurde im November 1998 als privates Projekt von Tobias Marburg gegründet - damals noch unter der Domain flatrate.de. Die Flatrate von Mobilcom/Tomorrow (die erste Flatrate in Deutschland überhaupt) war gerade erst auf den Markt gekommen und wir wollten als User für andere User darüber berichten.

das Internetmagazin "onlinekosten.de"Nach dem Scheitern dieser Flatrate entwickelte sich aus flatrate.de sehr schnell das Internetmagazin onlinekosten.de, das nun im Schwerpunkt über Internet-by-Call-Angebote berichtete. Im Juli 2000 wurde das ganze Projekt dann auf professionelle Beine gestellt: Die intergenia AG übernahm das Internetmagazin und gründete für onlinekosten.de eine eigene Tochterfirma - die onlinekosten.de GmbH. Die GmbH beschäftigt derzeit rund 15 Mitarbeiter.

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R. F. : Sie sind heute für viele Leute eine Anlaufstelle im Internet, wie haben Sie dies geschafft, dass Sie sich bekannt gemacht haben? Liegt dahinter ein Konzept?

Qualität statt Quantität: recherchierte Texte, Pressemitteilungen, Tarifdatenbank, Forum und Hilfe bei Problemen ( Verbraucherschutz )

Peter Giesecke : Nein, ein professionelles Konzept hat es damals nicht gegeben. Onlinekosten.de wurde seinerzeit als private Initiative gegründet, ohne die Absicht ein großes Internetmagazin werden zu wollen. Auch jetzt geben wir keinen einzigen Euro für Werbung aus. Onlinekosten.de hat mit seinen Inhalten immer für sich selbst gesprochen.

Wir können nur damit überzeugen, was die User auf onlinekosten.de
finden: gut recherchierte Texte und keine 1:1 veröffentlichten Pressemitteilungen, eine Tarifdatenbank, auf die man sich verlassen kann, ein Forum mit vielen kompetenten Usern.

Und eine ganz spezielle Sicht der Dinge: Wir sind nach wie vor nahe am User dran. Wir schreiben nicht über Wirtschaftsdaten, sondern ganz konkret über die Probleme, die ein User mit seinem Internetzugang haben kann. Verbraucherschutz ist uns hierbei ein ganz wichtiges Anliegen. Mit unserer Hilfe wurde schon manche Betrügerei aufgedeckt.

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R. F. : Mann muss bedenken, dass onlinekosten.de keinen kommerziellen Hintergrund hat, deshalb stellt man sich doch die Frage, wie das Projekt finanziert wird?

Peter Giesecke : Onlinekosten.de ist eine GmbH, die wie jede andere Firma auch zusehen muss, am Ende des Jahres mehr eingenommen als ausgegeben zu haben. Es ist aber nicht so, dass mit onlinekosten.de hohe Gewinne erwirtschaft würden. Jedes Plus auf dem Konto wird sofort wieder investiert, um unsere Website zu verbessern. Und die Ideen dafür gehen uns noch lange nicht aus.

Haupteinnahmequelle ist nach wie vor die Werbung, die auf onlinekosten.de geschaltet wird. Kosten fallen dagegen an allen Ecken und Enden an.

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R. F. : Durch Ihr breites Angebot an Content und Informationen, schalten Sie so manchen Konkurrenten aus. Haben Sie Konkurrenten , die Ihnen so manchen Besucher "klauen" ?

Foto: Chefredakteur Peter GieseckePeter Giesecke : Das mit der Konkurrenz sehen wir nicht so verbissen. Schließlich stehen unsere Leser nicht im Kiosk mit drei Euro in der Hand und können sich nur eine Zeitung kaufen. Die meisten User lesen zwei oder drei Onlinemagazine parallel. Das soll auch so bleiben.

Viel eher gibt es in der Redaktion den Ehrgeiz, schneller als andere Onlinemagazine zu berichten - und es auch besser auf den Punkt zu bringen. Letztens fragte mich ein Pressesprecher, ob er eine Information, an die onlinekosten.de gelangt war, dem Kollegen von heise online weiterreichen dürfte. Dann ist man natürlich stolz, dass die User zuerst uns informiert hatten.

In der Newsmeldung von heise online war dann aber nur noch die Rede von einem "Fax, das der Redaktion vorliegt". Es kam nicht einmal Dankeschön per Mail. Das ist dann natürlich enttäuschend.

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R. F. : Jedes Konzept wird mit der Zeit alt und bröckelig, so dass man neue Optionen und Features hinzufügen muss. Deshalb fragen wir Sie, ob Sie uns etwas von der Zukunft des Projekts onlinekosten.de verraten könnten.

Die Datenbank von onlinekosten.de - hier ist gerade zu sehen, dass in den letzten 24 Stunden ein DSL-Ausfall stattgefunden hat.Peter Giesecke : Eine Menge Ideen für eine Weiterentwicklung von onlinekosten.de gibt es sicherlich, doch stecken wir nicht viel Geld in etwas, das wir groß angekündigt haben, unsere User hinterher aber völlig kalt lässt. Wir setzen nach wie vor auf kleine Veränderungen und schauen genau, ob diese auch angenommen werden.

Klein, fein und nicht zu viel versprechen, damit der User nicht enttäuscht wird.

Viele Entwicklungen und Erneuerungen sieht der Leser auch erst auf den zweiten Blick. Derzeit werden zum Beispiel unsere Datenbanken rundum erneuert.

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R. F. : Für manche Leser, wie auch für mich, wäre es interessant die Besucherzahlen zu erfahren. Können Sie dazu ein paar Angaben machen?

Peter Giesecke : Onlinekosten.de hatte im März 2003 4.674.948 PageImpressions bei mehr als 500.000 Visits. Damit ist onlinekosten.de zweifelsohne eine der größten deutschsprachigen Seiten zum Thema Onlinekosten/Internetgebühren. In unserem Forum sind fast genau 50.000 User registriert. Unseren Newsletter lesen jede Woche mehr als 25.000 Leser.

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R. F. : Wir bedanken uns bei Ihnen für das informative Gespräch, wünschen Ihnen viel Erfolg und hoffen , dass wir in der Zukunft weiterhin gut zusammenarbeiten können.

Jetzt die onlinekosten.de GmbH besuchen.


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